CO2-Verbrauch reduzieren – mit einem virtuellen Baum

Auch heute wieder etwas, um mit unserer Umwelt etwas pfleglicher umzugehen.
Der ein oder andere hat sicher schon mein kleines Bäumchen rechts am Blogrand entdeckt und sich gefragt, was es damit eigentlich auf sich hat.

Man will es nicht glauben, aber mit diesem virtuellen Baum, den ich online gepflanzt habe, trage ich dazu bei, dass in Togo ein realer Baum in die Erde gesetzt wird.
Das Prinzip ist sehr einfach. Man gehe auf die Seite www.jederbaumzaehlt.de, beantworte 10 Fragen zu eigenen Lebensgewohnheiten, die etwas mit CO2-Produktion zu tun haben, und trage dann seine E-Mail-Adresse ein. Durch regelmäßige E-Mails wird man daran erinnert, wie man CO2 am besten reduzieren kann. Durch Anklicken des in der E-Mail enthaltenen Links wächst der Baum nach und nach.
Und wie wird der Baum gepflanzt?
Sobald die E-Mail-Adresse eingetragen wurde, kann man sich aussuchen, ob man das virtuelle Bäumchen im Amazonas, in der Savanne oder in Sumatra pflanzen möchte. Meiner steht in der Savanne, heißt „Himmelhoch“ und ist eine Akazie, denn auch die Baumart kann man wählen.
Tada… nach und nach gibt der Baum Tieren ein neues Zuhause, spendet Schatten und wandelt CO2 in der Luft durch Photosynthese in Sauerstoff um – alles natürlich nur virtuell.:-)

Soweit zum Online-Baum. In der Realität sieht es so aus, dass Microsoft (ja,ja das Ganze dient nicht nur einem guten Zweck) und „Carbon Grove – Jeder Baum zählt“ mehrere tausend Bäume in Togo pflanzen bzw. die Einwohner eines Dorfes, die sich auch um deren Gedeihen kümmern.

Was Microsoft davon hat? Die Seite der virtuellen Bäume lässt sich nur mit dem Windows Explorer 7 ansehen, der im Fall, dass man ihn noch nicht hat, zuerst runtergeladen werden muss.
Microsoft verbreitet seinen Explorer 7, wir haben kleine, wirklich hübsche virtuelle Bäume, die wachsen und Togo wird aufgeforstet.
Kann man dagegen etwas sagen? Ich denke, nein!

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