Dinge, die die Welt nicht braucht I

Das Handy piepst, eine SMS wird geöffnet und es duftet nach Veilchen. Ja, nach Veilchen.
Ein Konsortium, bestehend aus dem Institut für Sensorikforschung und Innovationsberatung aus Göttingen (isi GmbH) und der conVISUAL AG aus Oberhausen, hat eine Anwendung zum Patent angemeldet, die es dem Nutzer erlaubt, Düfte auf ein entsprechend ausgestattetes Handy zu verschicken. Benötigt werden dazu nur ein Dufthandy und ein Duftchip, der etwa die Größe einer SD-Speicherkarte hat. Die Düfte entfalten sich, sobald sie von SMS, MMS, von einem angeschlossenen PC oder einem speziellen Duftprogramm auf dem Handy angesprochen werden.
Mir gefällt die Vorstellung, dass ich eine MMS mit Rosen bekomme und sich gleichzeitig der Duft der Blumen verbreitet. Allerdings frage ich mich, was für einen Duft ich wohl zugeschickt bekomme, wenn ich mich mit einem Bekannten gestritten habe und er oder sie mich ärgern will – vielleicht den Gestank eines Misthaufens? Ich bin mir sicher, dass gewisse Anbieter von Klingeltonabos & Co. begeistert solcherlei Düfte anbieten und unglücklicher Weise Leute diese auch kaufen werden.
So nett und ganz sicher innovativ die Idee sein mag, dass Handys in Zukunft Nachrichten mit Düften untermalen können, vertrete ich doch die Ansicht, dass ein Handy, das für die meisten Menschen sowieso schon zu viele Funktionen hat als das sich tatsächlich noch jemand damit auskennen würde, nicht auch gleichzeitig noch nach einer ganzen Parfumfiliale riechen muss.
Hingegen finde ich den Gedanken, dass es während eines Gruselfilms, der im Moor spielt, auch tatsächlich danach riecht genauso reizvoll wie die Utopie, dass sich bei einem Wüstenrennspiel auf einer Spielkonsole der Geruch von heißem Sand verbreitet…

2 Reaktionen zu “Dinge, die die Welt nicht braucht I”

  1. free Downloads

    hi…

    thanks…

  2. domainmaster

    hello…

    agree…

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